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DWV-Pressemitteilung 01/1997
 
 

Mit dem Bewag-Erlös künftige Energiesysteme vorbereiten!

Der Senat von Berlin wird die Anteile des Landes Berlin an der Bewag verkaufen. Der Senator für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie, Peter Strieder, und zahlreiche Fachleute sind dafür, das Geld nicht nur zur Behebung der aktuellen Haushaltsprobleme zu verwenden.

Der Deutsche Wasserstoff-Verband e.V. unterstützt die Forderung an den Senat von Berlin, die Erlöse aus dem Verkauf der Bewag zumindest teilweise in künftige Energiesysteme zu investieren.
Er betrachtet die Förderung der erneuerbaren Primärenergien und der Wasserstofftechnologie als notwendigen Beitrag zur Zukunftssicherung.

Wasserstoff wird in zukünftigen Energiekonzepten eine Schlüsselrolle spielen. Zusammen mit erneuerbaren Primärenergien bildet er das optimale Energiesystem. Er ist das geeignete Speicher- und Transportmedium für Energie und erlaubt eine praktisch schadstofffreie Energienutzung. Bei ausreichend vorhandener Primärenergie kann Wasserstoff in beliebiger Menge aus Wasser gewonnen werden.

Jeder Schritt auf dem Weg dahin ist unerläßliche Zukunftsvorsorge und muß gefördert werden. Daß mit der Entwicklung neuer Technologien Impulse für die Wirtschaft und Arbeitsplätze verbunden sind, ist gerade heute ein wichtiger Nebeneffekt.

Der Freistaat Bayern kann als Vorbild dienen: ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf des Bayernwerks dient dazu, im Rahmen einer "Wasserstoffinitiative Bayern" und unter Einbindung der Wirtschaft die Technologie des Energieträgers der Zukunft fortzuentwickeln.

Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff-Verband e.V. (DWV), Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin

17. März 1997

       
 



   

Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin