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Pressemitteilung Nr. 1/00 2. Februar 2000 |
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Europäischer Dachverband für die Wasserstofftechnologie gegründet |
European Hydrogen Association nimmt Arbeit in Brüssel auf |
Seit dem 25. Januar ist ein neuer High-Tech-Verband in Europa tätig: Die European Hydrogen Association (EHA) wird sich als europäische Dachorganisation bereits existierender nationaler Verbände für die Förderung der Wasserstofftechnologie einsetzen. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung und Verbreitung von Brennstoffzellen. Die EHA wird ihre Ziele durch Pressearbeit, Fachinformationen und politische Initiativen verfolgen. Sie soll ein Verein mit Sitz in Brüssel sein und in Kürze nach belgischem Recht eingetragen werden.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen die fünf derzeit in Europa existierenden nationalen Wasserstoffverbände. Sie kommen aus:
Assoziierte Mitglieder der EHA sind weitere Fachleute und Firmen aus der Schweiz und den Niederlanden, darunter die Shell Hydrogen B.V. Zum Vorsitzenden wurde Rolf Ewald vom DWV gewählt. Joachim Gretz (ebenfalls DWV) wurde zum Ehrenmitglied ernannt und damit für seine jahrelange Arbeit in europäischen Projekten zur Förderung der Wasserstofftechnologie ausgezeichnet.
Die EHA soll auf europäischer Ebene Aufgaben übernehmen, die die nationalen Verbände nicht oder nicht so gut leisten können. Das gilt besonders für die Bündelung der Kontakte zu den Gremien der EU und zu europäischen Ländern, die bisher keinen eigenen Verband haben. Gleichzeitig will die EHA die Bildung von nationalen Wasserstoff-Vereinigungen in diesen Ländern fördern. Für die nächsten Monate wird die Gründung solcher Organisationen in Island und den Niederlanden erwartet.
DWV-Pressemitteilung 1/00 vom
2. Februar 2000
Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff-Verband e.V. (DWV), Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin