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Wasserstoff-Spiegel 1/00

Neues von Wasserstoff und Brennstoffzelle

zusammengestellt vom Deutschen Wasserstoff-Verband

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Die Themen der Nummer 1/00:
Wasserstoff

 

Brennstoffzellen

 

Energie und Klima

 

Politik

 

Nachlese

 

Und dann war da noch...

Hinweis: Wir verwenden auch für Geld die üblichen Einheitenvorsätze k (1000), M (106), G (109) usw.

Der Wasserstoff-Spiegel informiert alle zwei Monate über wissenschaftliche, technische und ökonomische Fortschritte auf dem Weg zum Einsatz des sauberen und dauerhaft verfügbaren Energieträgers Wasserstoff, besonders auf der Grundlage regenerativer Primärenergien.

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Neues vom Wasserstoff

 

EHA

Am 25. Januar wurde in Brüssel die European Hydrogen Association (EHA) gegründet (s. unsere Pressemitteilung Nr. 1/00 vom 2. Februar 2000). Gründungsmitglieder waren außer dem DWV u. a. die anderen in Europa schon bestehenden Verbände aus Norwegen, Italien, Schweden und Frankreich sowie die Niederländische Energie- und Umweltagentur (NOVEM) und Shell Hydrogen B.V. (Amsterdam). Der neue Verband soll vor allen Dingen die Vertretung der Wasserstofftechnologie bei internationalen Stellen übernehmen. Gleichzeitig will die EHA die Gründung von nationalen Wasserstoff-Vereinigungen in Ländern fördern, die so etwas bisher nicht haben. Demnächst sollen solche Organisationen in Island und den Niederlanden entstehen.

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München

Seit Mai 1999 arbeitet am Flughafen München vollkommen störungsfrei die Wasserstoff-Tankstelle, eine Gemeinschaftsinitiative von 13 Firmen und der bayerischen Landesregierung. Der als VIP-Shuttle eingesetzte BMW hat inzwischen 10.000 km zurückgelegt und 500 VIPs gefahren, darunter fünf Staatspräsidenten und etliche Minister. Der letzte war der Verkehrsminister von Saudi-Arabien. Der neueste Kunde der Tankstelle ist DaimlerChryslers Necar 4. Es war im Februar als Shuttle für Besatzungen, Personal und Besucher im Einsatz, um Erfahrungen unter regulären Betriebsbedingungen zu sammeln. (S. Nr. 3/99 "München")

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Nanospeicher

Das Bundesforschungsministerium fördert mit 2 MDM ein Projekt zur Wasserstoffspeicherung in Grafit-Nanostrukturen. Es geht um die Herstellung der Materialien sowie die Untersuchung ihrer Speicherfähigkeit als Funktion ihrer Eigenschaften und Vorbehandlung. Zunächst sollen die bisher bekannten und als zuverlässig angesehenen Ergebnisse reproduziert werden. Als theoretisch möglich gelten 14 % Speicherfaktor, als technisch realisierbar unter günstigen Umständen etwa 10 %. Ein Autotank damit für eine Reichweite von 500 km wäre nur etwa 10 % größer als ein gleichwertiger Benzintank.

Laut BMBF hat Wasserstoff als Energieträger den Vorteil, dass bei der Reaktion mit Luft in einer Brennstoffzelle im wesentlichen Wasser als "Abgas" entsteht, aber keine umweltbelastenden Kohlenstoffoxide. (Pressemitteilung Nr. 3/2000 vom 12. Januar 2000)

Anmerkung: Nicht zu fassen - ist das das gleiche Ministerium, das vor nur drei Jahren tönte: "Zum jetzigen Zeitpunkt läßt sich also nicht vorhersagen, ob Wasserstoff als Energieträger in 30, 50 oder erst in 100 Jahren eine nennenswerte Rolle in der nationalen und weltweiten Energieversorgung spielen wird" (s. Nr. 2/99 "Prophezeiungen")? Allerdings hat das BMBF 1999 den Wasserstoff mit sage und schreibe 1,05 MDM gefördert, das US-Energieministerium dagegen mit über 65 MDM.
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Fünf-Jahres-Plan

"Was müssen wir heute tun, um eine Wasserstoff-Infrastruktur aufzubauen, damit bei der Markteinführung von Wasserstoffautos in drei bis fünf Jahren die Infrastruktur für eine direkte Verwendung von Wasserstoff an Bord verfügbar ist?" Das wollte das US-Energieministerium im vergangenen Oktober von einer Gruppe von Experten wissen. Antwort: "Es gibt keine unüberwindlichen technischen Hindernisse für den kurzfristigen Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge, die Wasserstoff direkt verbrauchen." Was genau in den nächsten fünf Jahren dafür passieren soll, steht in einem Bericht, dessen Lektüre den Verantwortlichen hier wärmstens ans Herz gelegt sei. (J. Ohi: Blueprint for Hydrogen Fuel Infrastructure Development, NREL-Bericht Nr. NREL/MP-540-27770, Januar 2000)

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Strategie

Eine Zwischenbilanz der Initiative "Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie" (VES) zogen Bundesverkehrsminister Klimmt und die Beteiligten am 19. Januar. BMW, DaimlerChrysler, VW und MAN, Shell und Aral sowie RWE suchen gangbare Wege zu alternativen Kraftstoffen und Antrieben. Gemäß Klimmt ist die VES eine der wichtigsten Initiativen dieser Legislaturperiode im Verkehrssektor. In 20 Jahren könnten Autos mit derzeit noch alternativen Antrieben einen Marktanteil von 15 % erreichen. Die Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf flüssiges Erdgas, Methanol und flüssigen Wasserstoff. Eine weiter gehende Einigkeit zwischen den Teilnehmern oder eine Festlegung der Bundesregierung gibt es nicht. BMW verweist auf die bald mögliche Markteinführung des Erdgases, DaimlerChrysler setzt auf Methanol und Wasserstoff vor allem auf der Grundlage regenerativer Ressourcen, und Volkswagen sieht Wasserstoff und ein spezielles Benzin als die Alternativen an.

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Detroit

General Motors stellte am 11. Januar in Detroit unter dem Namen "Precept" eine Konzeptstudie eines Brennstoffzellenautos mit 800 km Reichweite und einem Verbrauch von 2,2 l Benzinäquivalent auf 100 km vor. Treibstoff für den Precept ist ein dickflüssiges Hydrid, das in Tanks unter der Rückbank gespeichert wird. Ein GM-Manager sagte, die Brennstoffzelle sei bis 2004 für den Markt fertig, aber an der Infrastruktur müsse noch gearbeitet werden. "Wir wollen die Weichen so stellen, dass wir Millionen davon hinaus bringen. ... Wenn nur ein paar davon auf der Straße sind, wird die Luft nicht besser." (Associated Press, 11. Januar 2000)

Toyota-Chef Fujio Cho sagte in Detroit: "Wir können es uns nicht mehr leisten, die Anzeichen der globalen Erwärmung und die Tatsache des steigenden Verbrauchs an Benzin und anderen fossilen Treibstoffen zu ignorieren. Umweltfreundliche Autos werden bald keine Option mehr sein - sie werden eine Notwendigkeit werden."

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Reformer

dbb Fuel Cell Engines und Shell Hydrogen haben nach 18 Monaten die gemeinsame Arbeit an einem Benzinreformer abgeschlossen. Der erste Prototyp ist noch stationär aufgebaut, aber schon relativ kompakt und hat eine Leistung von 50 kW. Während einer ausgiebigen Testphase funktionierte er auch unter dynamischen Bedingungen gut. Jede Seite wird jetzt eigenständig weiter an dem Thema arbeiten. (DaimlerChrysler-Pressemitteilung vom 16. Februar 2000)

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Verlobung geplatzt

Messer Griesheim wird nun doch nicht von Linde übernommen. Nach monatelangen Verhandlungen kamen die Parteien zu dem Schluss, dass die Europäische Kommission die Fusion entweder untersagt oder nur mit für beide Seiten unannehmbaren Auflagen genehmigt hätte. Die Übernahme der schwedischen AGA durch Linde ist dagegen genehmigt worden. (S. Nr. 4/99 "Übernahmen")

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Reibungsgewinne

Man nehme bestimmte Metalloxide in feinen Pulvern, tue sie in destilliertes Wasser, rühre kräftig und - es entsteht Wasserstoff. So hieß es aus Japan vor etwas mehr als einem Jahr. Der Mechanismus dahinter ist gemäß einer neuen Publikation ein Zusammenspiel der Glasstruktur und ihrer Defekte mit den Ladungsträgern in den verwendeten p-Halbleitern. (T. Ohta, Int. J. of Hydrogen Energy 25 (2000) 287-93; s. Nr. 6/98 "Gerührt, nicht geschüttelt")

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Garantiert grüner Wasserstoff

Kalifornische Wissenschaftler wissen jetzt, wie man Algen zur Produktion von Wasserstoff (statt Sauerstoff) bringt: indem man ihnen den Schwefel wegnimmt, den sie für die Photosynthese brauchen. Darauf schalten sie auf ein "Notprogramm" um, in dessen Verlauf eine Kultur von 1 l in 6 h 160 cm3 Wasserstoff erzeugte (etwa 80 mW). Danach brauchen sie wieder etwas Schwefel, um sich zu erholen. Jetzt soll versucht werden, die Ausbeute zu erhöhen. (A. Melis et al., Plant Physiology 122 (2000) 127-36 )

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Brennstoffzellen

 

Frankreich

Die erste Brennstoffzelle Frankreichs hat Ende Januar in Chelles, östlich von Paris, den Betrieb aufgenommen. Es handelt sich um ein phosphorsaures ONSI-Modell mit 200 kW elektrischer und etwa ebenso hoher thermischer Leistung. Sie versorgt 200 Wohnungen.

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Alabama

Eine stationäre Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle von MTU Friedrichshafen soll in einem Jahr im Mercedes-Werk Tuscaloosa (Alabama, USA) arbeiten. An dem Projekt im Umfang von 2 M$ mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr wirkt auch die Southern Company mit. (s. Nr. 6/99 "Bielefeld ")

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Festoxid

Delphi Automotive Systems und Global Thermoelectric Inc. haben ein Festoxid-Brennstoffzellensystem erprobt, das mit Benzin läuft. Am 26. April hatten beide mit BMW die Entwicklung eines derartigen Systems vereinbart, das die elektrische Anlage eines Autos versorgen soll. Auch ein Prototyp für ein stationäres System für isolierte Verbraucher oder einzelne oder wenige Haushalte wurde erfolgreich erprobt. (Pressemitteilung vom 22. Dezember 1999; Reuters, 4. Februar 2000; s. Nr. 3/99 "BMW")

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Ballard auf allen Ebenen

Ballard zeigte am 9. Januar in Detroit eine PEM-Zelle für Autos, die bei 1,3 kW/l Leistungsdichte und 75 kW Leistung nur den halben Platz der Vorgängergeneration einnimmt und 30 % weniger wiegt. Das erste Auto damit ist die Ford-Konzeptstudie TH!NK FC5, die am folgenden Tag auf der Autoschau in Detroit vorgestellt wurde. Fordchef William Clay Ford Jr. soll dazu gesagt haben, die Brennstoffzelle werde die 100-jährige Herrschaft des Verbrennungsmotors beenden.

Mit seinem japanischen Partner Ebara und der Tokyo Gas Co. entwickelt Ballard eine Anlage von etwa 1 kW für den Haushalt. Für 2010 sollen 200.000 bis 300.000 Einheiten angepeilt werden.

Mit Coleman Powermate werden Zellen für tragbare Geräte (Notstromversorgungen) erarbeitet. (Ballard-Pressemitteilungen vom 9. und 11. Januar 2000; Reuters, 14. Januar 2000)

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Korea

Die südkoreanischen Autofirmen Hyundai und Kia wollen dieses Jahr knapp 9 M$ in die Forschung an Brennstoffzellen stecken. Daewoo will zusammen mit einem Forschungslabor der Regierung ein Programm beginnen. Auch die Ölfirmen SK Corp. und LG-Caltex Oil arbeiten an dem Thema. Hyundai will 2003 entscheiden, ob die Firma die Zellen selbst bauen oder kaufen will. (Calstart, 10. Februar 2000)

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Mikrozellen

Bei Motorola und dem Los Alamos National Laboratory entsteht eine Miniatur-Brennstoffzelle, die mit einer Patrone Methanol ein Funktelefon einen Monat lang versorgen könnte. Der Prototyp ist ein Würfel mit knapp 40 mm Kantenlänge. Die Zelle an sich misst nur 25 x 25 x 2,5 mm. Zwei davon liegen oben und unten, der Methanolvorrat und die Elektronik in der Mitte. (Pressemitteilung vom 19. Januar)

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Normung

Das TC 105 "Fuel Cells" der International Electrotechnical Commission hat am 23. und 24. Februar in Frankfurt am Main seine erste Sitzung abgehalten. Das Interesse an dem Thema spiegelte sich in der ungewöhnlich hohen Zahl von etwa 40 Sitzungsteilnehmern aus neun Ländern. Darunter waren auch Vertreter des TC 197 "Hydrogen Technologies" der ISO.

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Temperatur steigend

Brennstoffzellen sind zur Zeit ein heißer Anlagetipp. Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich mit 5 % bei den Avista Labs eingekauft. Diese Firma macht auch andere Sachen, aber es wird angenommen, dass die Investition der Brennstoffzellenentwicklung gilt. Der Kurs der Avista-Aktie stieg im Januar um 30 %. Auch Plug Power legte um 22 % zu, ohne dass es irgend eine Neuigkeit gegeben hätte. Nutznießer dieses Trends ist auch die Meitinger SGL Carbon, die Komponenten für Brennstoffzellen herstellt. (Reuters, 21. Januar 2000; Stuttgarter Zeitung, 29. Januar 2000)

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Energie und Klima

 

Austritt, zum Zweiten

DaimlerChrysler hat am 6. Januar seinen Austritt aus der amerikanischen Anti-Klimaschutz-Lobby "Global Climate Coalition" erklärt. Damit haben im Abstand von nur einem Monat gleich zwei große Autokonzerne die GCC verlassen. Der andere war Ford. Früher hatten schon Shell und BP ihren Austritt erklärt.

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Lothar schlägt zu

Ein Sturm von im Binnenland bisher unbekannter Wucht forderte am 26. Dezember in Frankreich, der Schweiz und Süddeutschland fast 80 Menschenleben und richtete riesige Sachschäden an. Ein ähnlicher zweiter Sturm forderte nur zwei Tage später in Südfrankreich und Nordspanien weitere 30 Tote. Die Münchner Rückversicherung rechnet künftig mit mehr solchen schweren Stürmen. Der Leiter der Forschungsgruppe Geowissenschaften sagte, die Prognosen gingen "genau in diese Richtung". Es gebe starke Indizien dafür, dass die Zahl der Stürme in Europa bereits in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen habe. (Die Zeit, 27. Dezember 1999; s. Nr. 1/99 "Auf Heller und Pfennig")

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Politik

 

Umschaufeln

Die Bundesregierung wird die Forschungsförderung für die nicht-nuklearen Technologien im Jahr 2000 gegenüber 1999 um 40 MDM erhöhen. Die Solarenergie erhält 100 MDM (1999: 90 MDM), Brennstoffzellen 17 MDM (13 MDM). Gleichzeitig wird die Förderung der Kernenergie von 70 MDM 1998 über 56 MDM 1999 auf 50 MDM 2000 abgebaut.

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Nur zum Angewöhnen

Der Tschetschenien-Konflikt liefert nach Ansicht des alternativen Nobelpreisträgers Hermann Scheer "einen Vorgeschmack auf brutal eskalierende Ressourcen-Kriege". Im Greenpeace Magazin sagte Scheer: "Durch steten Ressourcenschwund einerseits und ständig steigenden globalen Verbrauch andererseits werden die Länder zu Überlebenskämpfen geradezu gezwungen." Deutschland müsse 70 % seiner Energie importieren. In anderen Industriestaaten sei es auch nicht besser. "Die Weltwirtschaft wird von Pyromanen dominiert, die immer gigantischere Mengen fossiler Brennstoffe verfeuern. Und sie wird davon immer abhängiger."

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Eindeutig ja

"Mit Brennstoffzelle und Wasserstofftechnologie ist die Energie der Zukunft gefunden", sagte der bayerische Landtagsabgeordnete Walter Hofmann (CSU) am 10. Februar im Umweltausschuss des Landtags bei der Vorstellung des Klimaberichts für Bayern. Es werde allerdings noch etliche Jahre bis zur Marktreife dauern. (Mittelbayerische Zeitung, 11. Februar 2000)

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Mit Leidenschaft ja

Unter dem Motto "Leidenschaft ist unser Antrieb" stand eine Veranstaltung der grünen Fraktion im niedersächsischen Landtag zur Wasserstofftechnologie am 11. Februar in Hannover. Fraktionschefin Rebecca Harms kritisierte, dass die Regierung des "Autolandes Niedersachsen" die Wasserstofftechnologie weder materiell noch ideell unterstütze, im Gegensatz zu anderen Bundesländern.

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Nachlese

 

Perspektiven einer Wasserstoff-Energiewirtschaft

(E&M Energie und Management Verlagsgesellschaft mbH) Teil 1: Techniken und Systeme zur Wasserstoffbereitstellung (ISBN 3-933283-19-1), Teil 2: Stationäre Anwendung von Brennstoffzellen in der KWK (ISBN 3-933283-20-5)

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Fuel Cell Industry Report

Neuer Newsletter über Brennstoffzellen und ihre Anwendung (427 $/Jahr); Kontakt: Scientific American Newsletters, 215 Park Avenue South - Suite 1301, New York, NY 10003-1603 (USA), Tel.: (001-212) 228-0246, Fax -0376

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Und dann war da noch...

 

Vorsicht, Niederspannung

Mikroorganismen im Meerwasser oder im Sediment zersetzen organische Materie und erzeugen dabei eine kleine Potentialdifferenz. Gemäß dem New Scientist vom 5. Februar wurde am Naval Research Laboratory in Washington (D.C.) eine plattenförmige Elektrode etwa 10 cm tief im Sediment vergraben, die andere auf die Oberfläche gelegt. Das ergab gerade mal 30 mW pro m2 Elektrodenfläche, aber unsere Freunde, die Bakterien, haben ja die 168-Stunden-Woche ohne Urlaubsanspruch. So könnten Sensoren oder Bojen ständig autark mit Energie versorgt werden.

Anmerkung: Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Badehose zu erden, bevor Sie im nächsten Urlaub ins Meer springen.
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Wasserstoff-Spiegel 1/00
Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff-Verband e.V., Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin