

 |
 |
 |
Neues von Wasserstoff, Infrastruktur und Brennstoffzelle |
|
|
| |
 |
| |
 |
Wasserstoff Spiegel 5/2007
als pdf

| Themen der Nummer 5/07 |
Wasserstoff
|
Brennstoffzellen
|
Energie und Klima
|
Politik
|
Ehrung
|
Nachlese
|
Und dann war da noch...
|
Der Wasserstoff-Spiegel informiert über Wasserstoff als sauberen und dauerhaften Energieträger, besonders auf der Grundlage regenerativer Primärenergien, sowie über Brennstoffzellen.
Übernahme frei - Belegmitteilungen erbeten - Setzen Sie uns auf Ihre Linkliste!
|
| Themen der Nummer 5/07 |
Neues vom Wasserstoff
Leuna
Am 7. September nahm die Linde-Gruppe in Leuna bei Leipzig Deutschlands zweite Wasserstoff-Verflüssigungsanlage offiziell in Betrieb. Deutschlands bisher einziger Wasserstoff-Verflüssiger, ebenfalls eine Linde-Anlage, steht in Ingolstadt. Während dort ein wasserstoffreiches Gas aus einer Raffinerie als Grundstoff dient, stammt der Wasserstoff in Leuna aus einem bereits vorhandenen Erdgasreformer. Der neue Verflüssiger hat eine Kapazität von 3000 l/h tiefkalt verflüssigtem Wasserstoff (LH2) oder 5 t/d. Die gesamten Erweiterungsinvestitionen am größten Gase-Produktionsstandort von Linde in Deutschland belaufen sich auf rd. 60 Mio. €.
Aldo Belloni, Mitglied des Vorstands der Linde AG, hob bei der Eröffnung die besseren Möglichkeiten hervor, die vielen verschiedenen Kunden zuverlässiger zu versorgen. Außerdem wird ein steigender Bedarf durch die Anwendung als Kraftstoff im Verkehr erwartet; derzeit ist dieser Geschäftszweig allerdings rein zahlenmäßig unbedeutend im Vergleich mit der Nachfrage seitens der chemischen Industrie, die ebenfalls steigt. Den Kraftstoffbedarf wasserstoffbetriebener Fahrzeuge will Linde in Kürze mit Hilfe nachhaltiger Produktionsmethoden decken. Einzelheiten dazu nannte Belloni nicht.

JTI
Die Europäische Kommission hat formell vorgeschlagen, eine Fuel Cell and Hydrogen Joint Technology Initiative (JTI) zu schaffen. Dabei soll es sich um eine Rechtskörperschaft neuen Typs handeln, an der sowohl die private Parteien als auch der öffentliche Sektor beteiligt sind, mit der Führungsrolle bei der Industrie. Die Kommission will das Unternehmen mit 470 M€ aus dem 7. Forschungs-Rahmenprogramm unterstützen. Mindestens die gleiche Summe soll von den privaten Teilnehmern kommen. Auch weitere Geldquellen sollen angezapft werden.
Die Schaffung der JTI ist eine Reaktion auf die zunehmende Bedeutung des Gebiets Wasserstoff und Brennstoffzellen. In den bisherigen Forschungs-Rahmenprogrammen ist der Betrag an Fördermitteln dafür stetig gestiegen, wenn er auch im Vergleich etwa zu den USA oder Japan immer noch auf einem ziemlich niedrigen Niveau verharrt. Es gibt auch nationale Programme der Mitgliedsstaaten, aber sie sind isoliert, kleiner und manchmal im Wettbewerb miteinander. Europa läuft daher Gefahr, im weltweiten Wettbewerb unwiderruflich abgehängt zu werden. Dem soll die JTI abhelfen. Öffentliche und private Interessen werden unter industrieller Führung gebündelt, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dazu soll ein gemeinsames Forschungsprogramm aufgesetzt werden, das den Prozess der Entwicklung und der Markteinführung beschleunigt.
Die JTI wird auf der Arbeit der seit 2004 existierenden Technologieplattform für das Gebiet aufbauen und sich vor allem der Markteinführung widmen. Auf dem Gebiet der Kraftfahrzeuge werden Durchbrüche bei den kritischen Punkten angestrebt, auf deren Basis die Industrie die Entscheidungen treffen kann, um im Zeitraum 2015 bis 2020 ein starkes Wachstum am Markt zu erreichen. Für den stationären Sektor (gewerblich und privat) sowie für tragbare Anwendungen soll das im Zeitraum 2010 bis 2015 geschehen.

Sicherheit
Die zweite International Conference on Hydrogen Safety (ICHS) wurde am 11. September im nordspanischen San Sebastián eröffnet. Es handelt sich um eine Initiative des europäischen Exzellenz-Netzwerks HySafe, ein Projekt im 6. Forschungs- Rahmenprogramm der EU. Die Veranstalter äußerten sich beim Start zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Qualität der eingereichten Beiträge wurde als hoch bewertet. Die Teilnehmerzahl lag dieses Mal ein wenig höher als vor zwei Jahren. Die Teilnehmer kommen hauptsächlich aus Europa, aber auch aus Nordamerika und Ostasien.
Vertreter der spanischen Regierung und der baskischen Regionalregierung äußerten sich anlässlich der Eröffnung besorgt über den Klimawandel und die hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Wasserstoff sei ein Element für die Strategie zur Überwindung dieses Problems. Außerdem seien die in Verbindung damit entstehenden Arbeitsplätze zukunftssicher. Daher wurde dem Thema des sicheren Umgangs mit diesem Stoff hohe Bedeutung beigemessen.
(Mehr über HySafe und die Konferenz unter www.hysafe.org)

Zulassung
Wasserstoffautos fahren zumindest in Deutschland in zunehmender Zahl auf öffentlichen Straßen, aber ihre Zulassung durch die Behörden ist immer noch ein recht aufwendiges individuelles Verfahren, und in manchen Ländern geht noch nicht einmal das. Die Europäische Kommission will dieses Hindernis für den Markteintritt beseitigen. Am 10. Oktober wurde beschlossen, eine Regelung für die Bauartzulassung solcher Fahrzeuge auf den Weg zu bringen. Auf dieser Grundlage wären Zulassung und Betrieb zumindest in den 27 EU-Staaten möglich. Zuvor ist aber die Zustimmung des Europäischen Parlaments und der nationalen Regierungen erforderlich.

Daimler
In Stuttgart wird 2010 ein Brennstoffzellenauto mit Wasserstoff als Kraftstoff in einer Kleinserie gebaut werden. Das Fahrzeug basiert auf der B-Klasse. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt, auch nicht der wahrscheinliche Umfang der Serie oder der Preis. Der Antrieb wird von einem neuen Typ sein, der kompakter und zugleich leistungsstärker ist als die bisherigen, dem alltäglichen Einsatz also besser angepasst.

Ökologisch
Zwei Osnabrücker Schüler haben ein handelsübliches Spinning-Rad aus dem Fitness-Studio zu einem Wasserstoffproduzenten aufgemotzt. Tritt man in die Pedale, treibt das Schwungrad des Geräts über einen Keilriemen eine Autolichtmaschine an, die den dort produzierten Strom in drei Elektrolyseure weiterleitet. Dort wird destilliertes Wasser in Wasserstoff und reinen Sauerstoff zerlegt und aufgefangen. Die Lichtmaschine sowie eine alte Autobatterie, die als Puffer für überschüssigen Strom dient, stammen vom Schrottplatz. Mit 2000 € waren die Elektrolyseure etwas teurer; die beiden Schüler der 12. Klasse bekamen sie von der Schule gesponsert. Wer eine Stunde lang gemütlich in die Pedalen tritt, erstrampelt sich 41,4 Liter Wasserstoff. Bei neueren Modellen kann es deutlich mehr sein. Für ihre Idee wurden die beiden im Oktober mit dem Innovations- und Umweltpreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet.
(Neue Osnabrücker Zeitung, 12. Oktober 2007)

Hochofen
Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie plant nach japanischen Zeitungsmeldungen mit Nippon Steel Corp., JFE Steel Corp. und anderen die Entwicklung eines neuartigen Hochofens, der 30 % weniger CO2 emittiert als heutige Modelle. Das Projekt soll im März 2009 starten, mit 150 M€ gefördert werden und innerhalb von zehn Jahren zu marktfähigen Produkten führen. Der neue Ofen wird mit Wasserstoff statt Koks betrieben. Das senkt schon einmal die Emissionen. Außerdem sollen Methoden erforscht werden, mit Hilfe der Abwärme des Ofens Kohlendioxid aus dem Abgas abzutrennen. Die Stahlindustrie ist der größte CO2-Emittent Japans und produziert 13 % der Emissionen des gesamten Landes.


|
Brennstoffzellen
f-cell
Das diesjährige Brennstoffzellen-Fachforum „f-cell" am 24. und 25. September in Stuttgart war von dem Bestreben geprägt, aus den Labors der Forscher und der Entwickler auf den Markt zu gehen. Erste Serienautos wird es ab 2010 geben, ab 2015 sind Autos sowie Heizgeräte für Einfamilienhäuser oder industrielle Anwendungen in größeren Stückzahlen erhältlich. Nur die portablen Geräte sind schneller. Schon jetzt haben sie sich mit Notstromversorgungen und netzfernen Anwendungen Nischenmärkte erschlossen.
Ab 2010 will Daimler eine Brennstoffzellenversion der B-Klasse unter Serienbedingungen bauen, aber zunächst mehr Fuhrparks und andere gewerbliche Kunden beliefern. Mit dem Auto für jedermann ist dann etwa ab 2015 zu rechnen. Die gegenwärtige Begeisterung für Hybridautos wird dabei überhaupt nicht als Konkurrenz gesehen. Die Erfahrungen, die man hier mit dem Elektroantrieb sammelt, kommen dann auch der Brennstoffzelle zu Gute.
Mindestens so bedeutsam wie die Brennstoffzelle im Auto ist die im Heizungskeller. Bis 2015, so die in Stuttgart vertretenen Hersteller, sollen die Stückzahlen stetig erhöht werden. Allgemein ist die zu geringe Lebensdauer der Stacks noch ein Hindernis für die Markteinführung. Ein anderes sind die immer noch zu hohen Herstellungskosten. Außerdem müssen die Geräte für den Kunden kompakter und leichter zu handhaben sein.
Ein Typ Brennstoffzellenanwendung ist schon jetzt auf dem Markt, nämlich die tragbare Elektrik oder Elektronik. Sie kommt überall dort optimal zum Einsatz, wo kein Netz vorhanden ist, aber über einen längeren Zeitraum Strom benötigt wird, etwas im Wohnmobil oder auf einem Boot. Vor allem in diesem Freizeitsegment sollen portable Brennstoffzellen daher bereits zwischen 2009 und 2012 in großen Stückzahlen erhältlich sein. Der angepeilte Markt ist riesig: Zur Zeit werden jährlich 1,5 Milliarden Handys, Laptops, Foto- und Videokameras, MP3-Spieler sowie Organizer verkauft, so Christopher Hebling vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesyteme in Freiburg. Aber die Konkurrenz durch den herkömmlichen Akkumulator ist nicht zu unterschätzen.

Besuch
Bundesminister Wolfgang Tiefensee (Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) besuchte am 31. August die EWE AG in Oldenburg und informierte sich über den aktuellen Entwicklungsstand stationärer Brennstoffzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Hersteller Baxi Innotech, CFCL, Hexis, Vaillant und Viessmann stellten ihre Geräte vor. Der Minister zeigte sich beeindruckt von dem Potenzial der stationären Anwendung. „Ich erwarte, dass die stationäre Brennstoffzelle langfristig einen ganz wesentlichen Teil zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wärme- und Stromversorgung unserer Gebäude beitragen wird“, so Tiefensee. Guido Gummert (BAXI INNOTECH GmbH) erläuterte die möglichen CO2-Einsparpotenziale für den Gebäudebereich. „Bereits jetzt haben wir einen technischen Standard erreicht, der es uns ermöglicht, im Vergleich zu fossilen Brennstoffen bis zu 50 % der Emissionen zu vermeiden. Bei der Nutzung von Biogas in bekannter Erdgasqualität tendiert der Ausstoß gegen Null.“.
(Pressemitteilung der Initiative Brennstoffzelle vom 31. August 2007)

|
Energie und Klima
Bergfest
Die weltweite Ölproduktion hat im Jahr 2006 ihren Höhepunkt überschritten und fällt jetzt mit einigen Prozent pro Jahr zurück. Das ist die Kernbotschaft einer Studie, die von der Energy Watch Group am 22. Oktober in London vorgestellt wurde. Schon in den nächsten beiden Jahrzehnten wird die globale Ölversorgung dramatisch zurückgehen und eine Versorgungslücke erzeugen, die auch durch erhöhte Energieproduktion aus anderen fossilen oder atomaren und alternativen Quellen kaum so schnell geschlossen werden kann. Offiziell werden die Weltölreserven auf 1.255 Gigabarrel geschätzt. Für die Energy Watch Group jedoch gibt es Gründe, diese Zahlen für einige Regionen und Schlüsselländer zu korrigieren und 854 Gigabarrel anzunehmen. Sie verlässt sich nicht in erster Linie auf Daten über Öl-Reserven, weil diese Angaben sich häufig als unzuverlässig erwiesen haben, sondern gründen ihre Analyse hauptsächlich auf Produktionsdaten, die leichter zu verfolgen und auch zuverlässiger sind.
Die Energy Watch Group ist eine Initiative des Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und weiterer Parlamentarier aus anderen Ländern. Träger ist die Ludwig Bölkow Stiftung. In dem Projekt erarbeiten Wissenschaftler unabhängige Studien über fossile und atomare Ressourcen, Szenarien für erneuerbare Energien sowie Strategien für eine langfristig sichere Energieversorgung. (Pressemitteilung der EWG vom 22. Oktober 2007)
In der Diskussion über den Zeitpunkt des Fördermaximums und ob es überhaupt eines gibt gewinnen die Vertreter der „Peak Oil“-Seite an Boden. Das geht auch aus einer neuen, im Moment noch nicht veröffentlichten Studie des Bundesamtes für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Braunschweig hervor. Das BGR sieht jetzt das Maximum in 10 bis 15 Jahren kommen, deutlich früher als bisher (DER SPIEGEL online, 2. November 2007). Das stützt sich allerdings auf die offiziellen Angaben der Staaten über ihre Reserven, deren Zuverlässigkeit nicht gesichert ist (siehe oben). Auch gibt es je nach Quelle unterschiedliche Methoden, auf die Ergebnisse zu kommen.

 |
Politik
Gipfeltreffen
Der globale Klimawandel stellt uns vor Aufgaben, die nur mit allen verfügbaren Kompetenzen bewältigt werden können. Auf dem 2. Klima-Forschungsgipfel am 16. Oktober stellte Bundesministerin Annette Schavan die Hightech-Strategie der Bundesregierung zum Klimaschutz und erste Maßnahmen zu ihrer Umsetzung vor. Sie verwies darauf, dass der Klimawandel auch als Innovationsmotor betrachtet werden kann und als solcher genutzt werden sollte. Der DWV war bei der Veranstaltung durch seinen Vorsitzenden Johannes Töpler vertreten. In einzelnen Dialogforen wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. Zum Thema Verkehr und Mobilität fokussierte sich die Automobilindustrie als kurzfristiges Ziel auf die Kraftstoffeinsparung durch Stauvermeidung mit Hilfe verbesserter Kfz-Elektronik und langfristig auch auf Wasserstoff.

 |
Ehrung
Nobelpreise
Den diesjährigen Nobelpreis für Chemie erhält Gerhard Ertl, ehemaliger Direktor des Fritz-Haber-Instituts für Physikalische Chemie der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, „für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen“. Er hat grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Oberflächenchemie geleistet, deren Ergebnisse beim Verständnis so unterschiedlicher Vorgänge wie dem Rosten von Eisen, der Wirkung eines Katalysators und nicht zuletzt der Funktion von Brennstoffzellen helfen. Sie dienen in der praktischen Anwendung als Grundlage für die Entwicklung maßgeschneiderter Katalysatoren und bringen auch die Grundlagenforschung weiter.
Der diesjährige Friedens-Nobelpreis geht an den Klimaschutz. Preisträger sind zu gleichen Teilen das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch als Weltklimarat bekannt, und der amerikanische Politiker Albert Arnold (genannt Al) Gore Jr. „für ihre Bemühungen um die Schaffung und Verbreitung größeren Wissens über den vom Menschen verursachten Klimawandel und die Begründung von Maßnahmen, um diesem Wandel zu begegnen“. Das Preisgericht versteht den Begriff des „Friedens“ heute weiter als traditionell, als es in erster Linie um die Vermeidung bewaffneter Konflikte zwischen den Armeen verschiedener Staaten ging; die Liste der Preisträger aus den vergangenen Jahren zeigt diesen Trend.

 |
Nachlese
Wasserstoff-CD
Sven Geitmann (Hrsgb.); Hydrogeit-Verlag (Kremmen), ISBN 978-3-937863-10-8, 14,80 €
Die zweite Auflage dieser CD bietet eine noch größere Palette an Hintergrundinformationen: von zukunftsweisenden Wasserstoffprojekten bis zum Brennstoffzelleneinsatz in Reisemobilen. Als Zugabe zum umfangreichen Inhaltsteil stehen jetzt noch mehr Kapitel und neue Downloads zur Verfügung, die zudem alle auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Neben kompletten digitalisierten Informationsbroschüren befinden sich auf der CD-Rom als besondere Zugabe auch alle bisher erschienenen Hefte des Magazins für Wasserstoff und Brennstoffzellen HZwei.
  |
Und dann war da noch ...
Symbolik
Japans Ministerpräsident Abe (inzwischen nicht mehr im Amt) empfing Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Japan-Besuch Ende August ohne Krawatte. Klimaanlagen dürften nämlich bei Raumtemperaturen unterhalb von 28 °C nicht mehr angeschaltet werden, erklärte er, und so habe man den männlichen Gesprächsteilnehmern diese Erleichterung gestattet. Die deutsche Delegation (bis auf die Chefin alles Männer) hatte sich angepasst. Die Kanzlerin zeigte sich amüsiert: „Bei mir sieht man das nicht“, sagte sie. „Die Männer haben sich alle daran gehalten, sie sind sogar ganz froh.“ Abe wies darauf hin, dass Japan einen sehr heißen Sommer hinter sich hat. Glücklicherweise falle der Besuch Merkels auf einen relativ kühlen Tag. Er glaube, dass die Kanzlerin dieses Wetter mitgebracht habe, weil sie sich mit dem Klimawandel beschäftige.
Anmerkung: Der vergangene Sommer löste ja bei uns keine Angst vor der globalen Erwärmung aus, aber die nächste Hitze kommt bestimmt. Wir sehen den diversen Gipfeltreffen des kommenden Sommers mit Spannung entgegen.


|
Download Wasserstoff-Spiegel als pdf |
|
 |
September / Oktober 2007 |
 |
|
|
|
| |
Herausgegeben vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin
V. i. S. d. P.: Dr. Ulrich Schmidtchen, Berlin
|
|
|
 |
Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV), Berlin
|
|
|
|
| |
 |
|
|