Parlamentarischer Abend von DWV, VDMA und en2x – „Aufbruch in die grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft jetzt gestalten“


Gestern am 15.03.2022 hat der DWV zusammen mit den Verbänden VDMA Power to X for Applications und en2x zu einem Parlamentarischen Abend in der Landesvertretung Baden-Württemberg eingeladen. Das Thema des Abends lautete „Aufbruch in die grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft gestalten:  100 Tage neue Bundesregierung“. Grüner Wasserstoff und die Sicherheit der Energieversorgung standen dabei im Fokus. Die Versorgungssicherheit in Deutschland kann nur durch einen Energiemix garantiert werden, in dem der Einsatz von grünem Wasserstoff eine zentrale Rolle spielt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Werner Diwald, dem Vorstandsvorsitzenden des DWV.

Eröffnung durch Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender DWV. Nicht nur vor Ort sondern auch per Livestream konnten die Teilnehmenden dem Programm der Veranstaltung folgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grußworte sprach Winfried Hermann, der baden-württembergische Minister für Verkehr, der per Live-Übertragung zugeschaltet wurde. Seine Botschaft war klar: „Eine erfolgreiche Transformation macht Energie bezahlbar und umweltfreundlich.

Grußworte beim Parlamentarischer Abend von DWV, VDMA, en2x: Live-Zuschaltung von Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg. Moderation Dr. Kirsten Westphal, Vorständin H2Global Stiftung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend haben Politik und Industrie miteinander diskutiert, wie der Aufbruch in die grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft jetzt gestaltet werden muss, um Deutschland zum Leitmarkt für Wasserstoff-Technologien zu machen. Der Hochlauf einer grünen Wasserstoff-Marktwirtschaft ist sowohl klimapolitisch als auch strategisch von entscheidender Bedeutung. Eine Wasserstoff-Union in Form eines globalen Marktes ist eine richtungsweisende Antwort auf die aktuelle Situation in der Energiewirtschaft. Sie ermöglicht eine internationale Win-win-Situation. Dafür muss sich die Politik jetzt aktiv gestaltend einsetzen.

Eröffnung und Moderation: Dr. Kirsten Westphal, Vorständin H2Global Stiftung. Podiumsdiskussion mit Andreas Rimkus, MdB, Ausschuss für Klimaschutz und Energie, Cord Landsmann, ThyssenKrupp Uhde, Christian Maaß, Abteilungsleiter Energiepolitik, BMWK, Ove Petersen, GP Joule, Geert Tjarks, EWE und Enno Harks, bp.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Rimkus, MdB – Wasserstoffbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion: „Nicht Gas-Ausstieg, sondern Gas-Umstieg – darum geht es. Die Wichtigkeit der Diversifizierung und Defossilisierung unserer Energieversorgung hat sich noch nie so deutlich gezeigt wie heute. Dabei ist für viele Bereiche Wasserstoff die zentrale Voraussetzung für erfolgreiche Transformation. Dafür muss der Staat die erste Runde bezahlen, damit die Wirtschaft läuft.

Christian Maaß, Abteilungsleiter Energiepolitik BMWK: „Die erneuerbaren Energien sind ein großes Stück Versorgungssicherheit. In Verbindung mit dem Einsatz von Wasserstoff wird Deutschland die Klimaneutralität und Energiesouveränität erreichen.

Wasserstoffwirtschaft, Maschinen-und Anlagenbau sowie Raffinerieunternehmen und Energieimporteure vertreten gemeinsam mit ihren Verbänden DWV, VDMA und en2x die gesamte Wertschöpfungskette von Wasserstoff und seinen Folgeprodukten. Unsere Branche verfolgt das Ziel, Marktführer international wettbewerbsfähiger Wasserstoff-Technologien sowie einer industrialisierten Power-to-X Produktion zu werden.

Beim Aufbruch in die grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft brauchen wir passende Rahmenbedingungen. Die Politik hat es in der Hand, aus Klimapolitik auch Wachstumspolitik zu gestalten.