Tweet zu Elektromobilität vom 8. Januar 2022 – Offizielle Stellungnahme des DWV


Über das Twitter-Profil des DWV wurde am Samstag ein Video geteilt. Dieses Video wurde von Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender des DWV, gepostet. Mit den vielen Kommentare und den Zweifeln an der Seriosität des Verbandes hat er nicht gerechnet. „Vielmehr wollte ich die zu führende Debatte um Brennstoffzellen-Mobilität provokativ in den Raum stellen. Ich hatte nicht die Absicht, andere Technologien in Frage zu stellen“, äußert sich dazu Werner Diwald.

Der DWV sieht ein, dass das Video einen zweifelhaften Ursprung hat und die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit des Verbandes in Frage stellt. Der Anspruch des DWV ist es, durch fundierte Erkenntnisse der Forschung und der Wissenschaft, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die Interessen der Mitglieder des DWV sowie der gesamten Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Branche glaubwürdig zu vertreten.

Der DWV steht für:

  1. eine grüne Zukunft durch Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie.
  2. nachhaltige Energieversorgung.

In Bezug auf Mobilitätsthemen setzt der DWV sich ein für:

  • die Einführung der Brennstoffzellen-Mobilität im Schwerlastverkehr und ÖPNV sowie für Sonder- und Flurfahrzeuge.
  • die Einführung der Brennstoffzellen-PKW im Flottenbereich.
  • den Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur.

Wir sind uns der Verantwortung unseres Verbands bei der öffentlichen Meinungsbildung bewusst. Der DWV wurde 1996 als Forschungsverband gegründet. Seit mehr als 25 Jahren arbeiten wir eng mit der Forschung und der Wissenschaft zusammen. Wir berufen uns auf wissenschaftlich fundierte Studien und Erkenntnisse. Bei unserer politischen Arbeit stehen die Interessen der Branche und die Interessen der Gesellschaft im Vordergrund.

Um unserer Verantwortung nachzukommen, führen wir den wöchentlichen Faktencheck ein. Jeden Samstag um 20:40 Uhr werden wir einen Beitrag zur Brennstoffzellen-Mobilität veröffentlichen. Darin werden wir jede Woche ein anderes Thema aus diesem Bereich aufwerfen. Wir werden diese Beiträge mit größter Sorgfalt in Bezug auf die wissenschaftliche Arbeit verfassen. Wir werden seriöse, verlässliche Quellen für unsere Recherche heranziehen. Wir werden die öffentliche Debatte durch fundiertes Fachwissen fördern.

Für den Unmut und die Verärgerung, die durch den Tweet entstanden ist, entschuldigen wir uns.