Lexikon


adiabatische Entspannung
Methode zur Abkühlung von Gasen durch Entspannung ohne Energieaustausch mit der Umgebung
alkalische Brennstoffzelle
Brennstoffzelle , in der Kalilauge als Elektrolyt benutzt wird
Ballard , Geoffrey (1932 – 2008)
Mitbegründer und bis 1997 Vorstandsvorsitzender der Firma Ballard Power Systems
Ballard Power Systems
Eine der führenden Firmen der Welt auf dem Gebiet der PEM-Brennstoffzelle mit Sitz in Vancouver (British Columbia, Kanada). Partner von Daimler und Ford bei der mobilen Anwendung. Lieferant von PEMFCs an Bus-, Tram-, Bahn- und APU- und USV-Hersteller.
Ballon
Wasserstoff diente seit 1783 als Füllung für Gasballons. Die späteren Zeppeline (die keine Ballons waren) sind bis heute die größten fliegende Objekte von Menschenhand geblieben.
Bayern
Deutsches Bundesland, das sich als erstes durch Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auszeichnete.
Biomasse
Die Vergasung von Biomasse liefert brennbare Gase. Hauptsächlich handelt es sich um Methan, aber je nach Verfahrensführung kann man auch Gase mit einem hohen Anteil an Wasserstoff erzeugen.
Blasenkammer
Methode zum Nachweis von geladenen Elementarteilchen durch die Blasenspuren, die sie beim Durchgang durch unterkühlten Wasserstoff erzeugen. Blasenkammern waren bis etwa 1980 Standard, wurden aber seither durch bessere Methoden abgelöst.
Bölkow , Ludwig (1912-2003)
Ingenieur, maßgeblich an der Entwicklung der deutschen Luft- und Raumfahrt beteiligt. Begründer der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH .
Brennstoffzelle
Vorrichtung zur unmittelbaren Erzeugung von elektrischer aus chemischer Energie. Ihre Vorteile gegenüber der Verbrennung sind der hohe Wirkungsgrad bei der Erzeugung von Elektrizität, der Betrieb ohne Schadstoffe und die niedrigen Betriebstemperaturen.
Bus
Stadtbusse werden wegen ihrer Betriebseigenschaften (begrenzte Reichweite, bestimmter Einsatzort, qualifiziertes Personal für Wartung an einem bestimmten Ort vorhanden) als einer der ersten Einsatzzwecke für Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge angesehen.
Cavendish
Englischer Chemiker, identifizierte 1769 Wasserstoff als Element.
CEN
Comité Européen de Normalisation – Europäisches Komitee für Normung: verantwortlich für europäische Normen in allen technischen Bereichen außer der Elektrotechnik und der Telekommunikation (Ergebnis sind „EN-Normen“)
CEP
Clean Energy Partnership (Deutscher Cluster für H2-Fahrzeugdemonstration)
CGH2
Compressed Gaseous Hydrogen (Druckwasserstoff)
Challenger
Raumfähre der NASA. Explosion beim Start 1986 führte zum Tod von sieben Astronauten. Ursache war ein Defekt an einer der mit Festtreibstoff arbeitenden Hilfsraketen. Diese zerstörte in der Folge die Sauerstoff- und Wasserstofftanks und damit die ganze Rakete mit Raumfähre.
Charles
Jacques Alexandre, startete 1783 nur 10 Tage nach den Brüdern Montgolfier in Paris einen wasserstoffgefüllten Ballon.
CNG
Compressed Natural Gas (Druckerdgas).
CO
Kohlenmonoxid
Cryoplane
Ehemaliges Projekt der Airbus und der russischen Firma Tupolev zur Entwicklung eines Verkehrsflugzeugs, das flüssigen Wasserstoff als Treibstoff mitführt.

 

Dampfreformierung
Erzeugung von Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen (Erdgas) mit Hilfe von Wasserdampf unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen mit Hilfe von Katalysatoren.
Deflagration
Früher auch „Verpuffung“ genannt. Diejenige Form der Gasexplosion, die im Gegensatz zur Detonation nur von verhältnismäßig geringen Druckanstiegen begleitet ist.
Deuterium
„Schwerer Wasserstoff“ 2H (ein Neutron im Kern)
Dewar , James 
Englischer Physiker, verflüssigte 1898 erstmals Wasserstoff.
Dichte
Das Verhältnis von Volumen und Masse eines Stoffs. Die Dichte von Wasserstoff ist in allen Zuständen außergewöhnlich niedrig, weil das Atom so klein ist.
Diffusion
Ein stochastischer molekularer Wanderungsprozess, dessen treibende Kraft ein Konzentrationsgefälle ist. Mittels Diffusion vermögen sich Gase gegenseitig zu durchdringen, auch wenn kein Druck- oder Dichtegefälle da ist. Sie können auch durch Festkörper diffundieren. Wasserstoff diffundiert wegen seines kleinen Moleküls besonders gut durch andere Stoffe.
Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC)
Eine Brennstoffzelle, die keinen externen Reformer benötigt, um Methanol in Wasserstoff umzuwandeln, sondern die das in einem in die elektrochemischen Prozesse integrierten Schritt tut.
DoE
Department of Energy, Bundesenergieministerium der USA
Druckgastank
Wasserstoff wird vielfach als komprimiertes Gas gespeichert. Zum Transport dienen sog. „Flaschen“ mit einem geometrischen Volumen bis 50 l, für stationäre Speicherung Tanks in der Größenordnung 100 m³.
Elektrolyse
Zerlegung mit Hilfe von Strom, besonders von Wasser. Die Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser durch Elektrolyse ist ein beliebter Schulversuch.
Elektrolyt
Elektrisch leitende Substanz, in der der Stromfluss im Gegensatz zu Metallen von Ionisation und Massentransport begleitet ist.
Energie
In der Physik die Fähigkeit, Arbeit zu leisten.
EQHHPP
Abkürzung für „Euro-Québec Hydro-Hydrogen Pilot Project“, ein in den 80er und 90er Jahren gemeinsam von der Europäischen Kommission und der kanadischen Provinz Québec betriebenes Demonstrationsprojekt. Im EQHHPP sollte die gesamte Kette von der Wasserkraft in Québec bis zur Anwendung in Europa demonstriert werden. Für die quebeckische Regierung führte Hydro Québec die Projektkoordination und das Projektmonitoring durch, für die Europäische Kommission das Joint Research Center in Ispra und die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik.
erneuerbare Energien
Wasserstoff als Energieträger hat für sich einen eher begrenzten ökologischen Nutzen, wenn er auf der Grundlage von fossilen oder ähnlichen Primärenergien benutzt wird. Daher fördert der DWV vor allem die Technologien, die die Anwendung von Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der Basis erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, Wasser) vorantreiben.
Erzeugung von Wasserstoff
Da der Wasserstoff in einer Unzahl chemischer Verbindungen vorkommt, gibt es zu seiner Darstellung viele Möglichkeiten. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist heute in erster Linie die Reformierung von Erdgas, die partielle Oxidation von flüssigen Kohlenwasserstoff und für spezielle Anwendungen die Elektrolyse.
Explosion
Unter einer „Explosion“ versteht man allgemein die schnelle Reaktion eines zündbaren Gasgemischs. Man unterscheidet als wichtigste Untertypen die „Deflagration“ (früher auch als „Verpuffung“ bekannt) und die „Detonation“. Die letztere zeichnet sich durch eine höhere Geschwindigkeit und schärfere und höhere Druckwellen aus, ist also im Falle eines Unfalls zerstörerischer. Allerdings kommt sie nur unter recht speziellen Bedingungen zustande, die meist nicht gegeben sind.
Explosionsbereich
Der Konzentrationsbereich eines Gasgemischs zwischen seinen Explosionsgrenzen.
Explosionsgrenzen
Für jedes Gasgemisch ist eine Zündung nur möglich, wenn sich die Brenngaskonzentration zwischen der oberen und unteren Zündgrenze befindet. Liegt sie darunter, ist eine Zündung aus Mangel an Brenngas nicht möglich, liegt sie darüber, aus Mangel an Sauerstoff. Siehe Vergleichstabelle .
Explosionsschutz
Die Summe aller Maßnahmen, die man trifft, um Menschen, Sachwerte und Umwelt vor Schäden durch unbeabsichtigte Explosionen zu schützen. Man kann Explosionsschutz betreiben, indem man 1.) die Bildung zündbarer Gasgemische vermeidet (etwa durch dichte Ausführung aller Apparaturen) 2.) Zündquellen vermeidet (etwa durch explosionsgeschützte Ausführung elektrischer Apparaturen und die Verwendung von nicht funkenreißendem Werkzeug) oder 3.) Geräte und Gebäude so auslegt, dass sie einer Explosion standhalten oder nur an gewollten Stellen nachgeben.
Faserverstärkter Kunststoff
Druckbehälter werden zunehmend aus faserverstärktem Kunststoff (fiber re-inforced polymer, FRP) gefertigt. Sie sind bei gleicher Druckfestigkeit wesentlich leichter, was für mobile Anwendungen oder den Transport von Vorteil ist.
Festelektrolyt
Zentrale Komponente von PEM-Brennstoffzellen . Es handelt sich um eine Polymermembran, in der der Ionentransport stattfindet.
fester Wasserstoff
Unterhalb seines Tripelpunktes (13 K, 70 mbar) kristallisiert der Wasserstoff zu einem Festkörper.
Festelektrolytzelle
Anderer Name für die “ PEM-Zelle „.
Flamme
Sichtbare Kundgebung der bei der Verbrennung freiwerdenden Energie. Die Wasserstoff-Flamme ist sehr blass und bei Tageslicht kaum sichtbar, da sie ihre Energie hauptsächlich im nahen UV um 300 nm herum abgibt.
Flammentemperatur
Die Temperatur, mit der ein Gasgemisch verbrennt, hängt von der Konzentration und anderen Dingen ab. Sie lässt sich bei Wasserstoff in weiten Grenzen regeln, weil der Bereich zwischen den Explosionsgrenzen so weit ist.
flüssiger Wasserstoff
Unterhalb von 20,3 K bei Atmosphärendruck kondensiert Wasserstoffgas zu einer klaren, farblosen Flüssigkeit.
FRP
Faserverstärkter Kunststoff
Fusion
Die in der Sonne stattfindende Fusion leichter Wasserstoffkerne (normaler Wasserstoff und seine schweren Isotope Deuterium und Tritium ) ist die Energiequelle der Erde. Die Versuche, diesen Prozess auf der Erde technisch in den Griff zu bekommen, haben bisher nicht zu befriedigenden Ergebnissen geführt.
gasförmiger Wasserstoff
Außer bei extremen Bedingungen ist Wasserstoff stets ein leichtes Gas ohne charakteristische Farbe oder Geruch.
GFK
Glasfaserverstärkter Kunststoff, Sonderform des faserverstärkten Kunststoffs. Für Druckbehälter werden allerdings eher kohlefaserverstärkte Kunststoffe verwendet.
Grove , William
Erfinder der Brennstoffzelle.
Heizwert
Energie, die bei der Verbrennung eines Stoffs frei wird.
Hindenburg
1. Paul von, 1847 – 1934, deutscher General im 1. Weltkrieg, von 1925 bis zu seinem Tode Reichspräsident.2. Zu Ehren von 1. gewählter Name des Zeppelins LZ 129, der 1937 in Lakehurst verbrannte. Zum Hergang des Unglücks siehe „Ein Mythos verglüht“.
Hydride
Wasserstoff bildet mit Alkali- und Erdalkalimetallen binäre Verbindungen, sog. Metallhydride. Der Metallhydridspeicher bietet eine Möglichkeit der volumetrisch kompakten Speicherung kleinerer Mengen Wasserstoff.
hydrieren
Wasserstoff hinzufügen
Hydrolyse
Auflösung oder Zersetzung von Chemikalien mit Hilfe von Wasser. Nicht zu verwechseln mit der Elektrolyse , bei der das Wasser selbst durch elektrischen Strom zersetzt wird.
Hythan
Gemisch aus Methan und Wasserstoff (US-amerikanisch HyThane)
inertisieren
Einen Raum, eine Leitung oder eine Apparatur mit einem reaktionsträgen Gas (Stickstoff, Kohlendioxid) füllen, um eine Explosion zu verhindern. Wichtige Explosionsschutzmaßnahme.
Island
Inselrepublik im Nordatlantik, die über ein überfließendes Maß an erneuerbaren Energien verfügt und dies mittels Wasserstoff noch stärker nutzbar machen möchte als bisher schon.
ISO
International Organization for Standardization – Internationale Organisation für Normung; erarbeitet
internationale Normen in allen Bereichen mit Ausnahme der Elektrotechnik und der Elektronik.
Joule-Thomson-Effekt
Temperaturveränderung eines realen Gases, wenn man es bei konstanter Enthalpie entspannt. Die Veränderung kann beide Vorzeichen haben. Die Temperatur, bei der sie verschwindet, heißt Inversionstemperatur. Bei Wasserstoff beträgt sie ca. 200 K; darunter kühlt sich das Gas bei isenthalper Entspannung ab, darüber erwärmt es sich. Der Joule-Thomson-Prozess ist eine der wichtigsten Methoden zur Erzeugung tiefer Temperaturen.
Joule-Thomson-Koeffizient
Das Verhältnis von Temperatur- zu Druckänderung beim Joule-Thomson-Prozess.
Kalifornien
Bundesstaat der USA, dessen scharfe Abgasgesetze ein bedeutender Antrieb für Autohersteller in aller Welt sind, sich mit alternativen Antrieben und insbesondere mit Nullemissionsautos (ZEV Zero Emission Vehicles) wie z.B. Batterie- oder Brennstoffzellenautos zu beschäftigen.
Katalyse
Chemische Reaktion, die unter den gegebenen Bedingungen nicht von alleine ablaufen würde, aber durch die Gegenwart eines weiteren Stoffs (Katalysator) ermöglicht wird. Der Katalysator nimmt in der Summe nicht an der Reaktion teil.
Kernfusion
siehe Fusion
KFK
Kohlefaserverstärkter Kunststoff
Kohlendioxid
Wichtiger Bestandteil des Stoffkreislaufs in der Biosphäre. Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre durch menschliche Aktivitäten in Verbindung mit der Verbrennung fossiler organischer Verbindungen und die Möglichkeit der nachhaltig negativen Veränderung des globalen Klimas sind Hauptgründe dafür – neben deren Endlichkeit – sich mit neuen Primärenergien und auch Energieträgern zu beschäftigen.
Kohlefaserverstärkter Kunststoff
Spezielle und für Druckbehälter sehr beliebte Form des faserverstärkten Kunststoffs .
Kohlenmonoxid
Giftiges und brennbares Gas. Entsteht bei der Spaltung von Kohlenwasserstoffen und wird gewöhnlich mit Hilfe von Wasser in einem zweiten Schritt zu Kohlendioxid und Wasserstoff umgesetzt.
Kondensation
Übergang in eine dichtere Phase, gewöhnlich in die flüssige vom Gas aus.
Kritischer Punkt
Am Kritischen Punkt endet die Dampfdruckkurve. Dampf und Flüssigkeit sind bei weiterem Anstieg von Druck oder Temperatur nicht mehr unterscheidbar.
Kryotank
Flüssiger Wasserstoff muss wegen des Temperaturgefälles in speziellen Behältern aufbewahrt werden, die sich durch eine außergewöhnlich wirksame thermische Isolation auszeichnen.
Lakehurst
Marinefliegerstützpunkt an der Ostküste der USA, diente in den 30er Jahren als Luftschiffhafen für New York. 1937 Schauplatz des „Hindenburg“-Unglücks.
LZ 129
Seriennummer des Zeppelins „Hindenburg“
Methan
CH4, der einfachste Kohlenwasserstoff und Hauptbestandteil von Erdgas. Methan entsteht bei allen möglichen Zerfalls- und Zersetzungsprozessen organischer Stoffe, von denen im menschlichen Darm bis zur Bildung von Grubengas.
Metallhydride
Binäre Verbindungen zwischen Wasserstoff und Alkali- oder Erdalkalimetallen. Bieten die Möglichkeit der Speicherung von Wasserstoff
metallischer Wasserstoff
Unter extremen Drücken und Temperaturen nimmt auch der Wasserstoffkristall metallische Eigenschaften an. Auf der Erde herrschen allerdings die dazu erforderlichen Bedingungen nicht.
Methanol
CH3OH, der einfachste Alkohol. Der Einsatz von Methanol wurde zeitweise als Lösung für das Problem angesehen, Wasserstoff in für eine ausreichende Reichweite genügenden Mengen in Fahrzeugen zu speichern, weil er eine relativ hohe Energiedichte hat. Außerdem ist er leichter handhabbar als Wasserstoff, weil er unter normalen Bedingungen in der flüssigen Phase vorliegt. Wegen der mit der Reformierung verbundenen Probleme und wegen seiner Giftigkeit ist man davon allerdings weitgehend wieder abgekommen.
Mindestzündenergie
Die Zündenergie eines Brenngas/Luft-Gemischs hängt von der Konzentration ab. Die Mindestzündenergie ist das Minimum dieser Funktion.
Molten Carbonate Fuel Cell (MCFC)
Schmelzkarbonatbrennstoffzelle
NASA
National Aeronautics and Space Administration, Luft- und Raumfahrtbundesbehörde der USA. Großverbraucher an Wasserstoff.
NHA
National Hydrogen Association
Ortho-Para-Umwandlung
Para-Wasserstoff befindet sich auf einem etwas niedrigeren Energieniveau als Ortho-Wasserstoff . Bei Raumtemperatur überwiegt die Ortho-Form im Verhältnis 3:1. Bei tiefen Temperaturen wandelt sie sich im Verlauf einiger Tage in die Para-Form um, wobei Wärme frei wird. Diese Umwandlungswärme ist größer als die Verdampfungswärme. Flüssiger Wasserstoff wird daher immer in der Para-Form geliefert. Die Umwandlung geschieht katalytisch bei der Verflüssigung.
Ortho-Wasserstoff
Wasserstoffmolekül, bei dem die Kernspins der beiden Protonen einander parallel sind.
Para-Wasserstoff
Wasserstoffmolekül, bei dem die Kernspins der beiden Protonen einander entgegengesetzt sind.
Partielle Oxidation
Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen.
phosphorsaure Brennstoffzelle
Brennstoffzelle, bei der Phosphorsäure als Elektrolyt dient. Phosphorsaure Zellen werden in Modulen von etwa 200 kW elektrischer und auch thermischer Leistung eingesetzt und oft für Blockheizkraftwerke verwendet.
PEM
Proton Exchange Membrane
PEM-Zelle (PEMFC)
Brennstoffzelle, bei der eine Folie (Membran) aus einem speziellen Polymer als Elektrolyt dient. Die PEM-Zelle wird wegen ihrer günstigen Betriebsbedingungen vor allem in kleinen und mobilen Anlagen eingesetzt.
Permeation
Das Durchdringen besonders organischer Werkstoffe durch Wasserstoff auf dem Wege der Diffusion.
Platin
Edelmetall mit katalytischer Wirkung, das daher ein wichtiger Bestandteil von Brennstoffzellen und ähnlichen Anlagen ist.
POX
Partielle Oxidation

Québec
Kanadische Provinz, die über große Mengen Wasserkraft verfügt und zeitweise den Plan verfolgte, diese mit Hilfe von Wasserstoff besser zu vermarkten als bisher ( EQHHPP ).

Raumfahrt
Wasserstoff ist der einzige Treibstoff, dessen Energieinhalt für bemannte Flüge zum Mond oder ähnliche Unternehmen ausreicht.
regenerative Energien
erneuerbare Energien
Reformieren
Kohlenwasserstoffe in Wasserstoff und verbleibende Stoffe (hauptsächlich Kohlendioxid) zerlegen
Schmelzkarbonatzelle
Brennstoffzelle, bei der eine Schmelze aus Karbonaten als Elektrolyt dient.
Siedepunkt
Die Temperatur, bei der ein Gas unter Atmosphärendruck flüssig wird. Bei Wasserstoff 20 K.
Slush
„Matsch“, ein Gemisch aus flüssigem und festem Wasserstoff am Tripelpunkt. Slush wurde als Mittel angesehen, die Energiedichte von Wasserstoff zu erhöhen. Wegen der durch den Unterdruck (70 mbar absolut) größeren Handhabungsschwierigkeiten ist man weitgehend wieder davon abgekommen.
Sonne
Der einzige bekannte nutzbare Fusionsreaktor, der störungsfrei und schon lange funktioniert. Das Problem der Abschirmung von den schädlichen Bestandteilen der von der Sonne ausgehenden Strahlung ist durch hinreichende Entfernung und die geeignete Zusammensetzung der Atmosphäre gelöst.
Speicherung von Wasserstoff
Größere Mengen Wasserstoff werden technisch fast immer als komprimiertes Gas oder tiefkalte Flüssigkeit gespeichert. Für kleinere Mengen eignen sich auch Hydridspeicher. Für sehr große Mengen wo verfügbar (z.B. in Norddeutschland) auch unterirdische Salzkavernen.
spezifische Wärme
Auch Wärmekapazität. Das Maß dafür, wieviel Wärme man einem Stoff oder Körper zuführen muss, damit seine Temperatur steigt.
Steam Reforming
Dampfreformierung
Stickoxide
Verbindungen aus Stickstoff und Sauerstoff. Stickoxide sind giftig und spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung von Sommersmog. Sie können u.a. Atemwegserkrankungen hervorrufen.Sie entstehen stets in Verbrennungskraftmaschinen. Siehe dazu Wissen und Unwissen.
Tripelpunkt
Der Zustand, in dem alle drei Phasen eines Stoffes im thermischen Gleichgewicht vorliegen. Bei Wasserstoff 13 K und 70 mbar.
Tritium
überschwerer Wasserstoff, 3H (zwei Neutronen im Kern); instabil

ULEV
Ultra Low Emission Vehicle, Begriff aus der Abgasgesetzgebung in Kalifornien

Verbrennungstemperatur
liegt bei den meisten Brenngasen bei 2000 °C und höher.
Verdampfung
Übergang von Flüssigkeit zu Gas.
Verdampfungswärme
Die Wärme, die man einer siedenden Flüssigkeit zuführen muss, um sie in die Gasphase zu überführen.
Verflüssigung
Abkühlung eines Gases, bis es kondensiert.
Verpuffung
Frühere Bezeichnung für die Deflagration.
Versprödung
Verlust der Elastizität eines Werkstoffs. Er bricht, ohne sich vorher nennenswert zu verformen. Versprödung kann durch tiefe Temperaturen oder chemische Prozesse auftreten. Bestimmte Werkstoffe sind in Verbindung mit Wasserstoff anfällig dagegen. Siehe Wissen und Unwissen.
Viskosität
Fließwiderstand eines Gases oder einer Flüssigkeit.
Wärmekapazität
spezifische Wärme
Wärmekraftmaschine
Vorrichtung, die Wärme zyklisch in mechanische Energie umwandelt.
Wasser
H2O, Oxid des Wasserstoffs.
Wasserstoff
Element mit der Ordnungszahl 1, frühestes und häufigstes Atom des Universums.
Wasserstoff-Spiegel
Informationsdienst des DWV
Wasserstoffatom
Wasserstoff kommt wegen seiner Reaktionsfreudigkeit nur selten atomar auf der Erde vor.
wasserstoffblond
Haarfarbe, die durch den Einsatz von Wasserstoffperoxid (H2O2) als Bleichmittel erzielt wird.
Wasserstoffmolekül
Die normale Erscheinungsform freien Wasserstoffs auf der Erde
Wasserstoffversprödung
siehe Versprödung.
WE-NET
Japanisches Großprojekt zur Entwicklung der Wasserstofftechnologie
WHEC
World Hydrogen Energy Conference, findet alle zwei Jahre statt.

(Hier ist uns leider noch nichts eingefallen.)

(Hier ist uns leider noch nichts eingefallen.)

Zeppelin
Ferdinand Graf von (1838 – 1917), entwickelte und baute die nach ihm benannten lenkbaren Starrluftschiffe, die in den 20er Jahren die erste Form des Luftfernverkehrs bildeten.
ZEV
Zero Emission Vehicle (Nullemissionsfahrzeug), Begriff aus der Abgasgesetzgebung von Kalifornien
Zündenergie
Die Energie, die man einem explosionsfähigen Brenngas/Luft-Gemisch zuführen muss, um die Zündung einzuleiten. Hierbei kommt es außer auf die Energie selbst auch darauf an, auf welchen Raumbereich sie konzentriert ist.
Zündgrenzen
heute “ Explosionsgrenzen “ genannt.